Die kleinen dürfen vor uns raus. Neben der 29 ist auch die 34 aktiv, der Windsack oben erklärt warum. Die 34 wurde sowohl für Starts als auch Landungen genutzt, während die 29 nur den Starts vorbehalten war. Die Austrian Arrows DHC-8-314 Q300 (OE-LTG) macht gleich den Weg frei für die nächste Dash... irgendwann durften wir dann schließlich auch zum Lineup, unten sieht man Markus, wie er den A320 auf der Piste in Position bringt:
Über mangelnden Traffic konnte man sich an diesem Dienstagabend wahrlich nicht beschweren. Daher wurden auch so ziemlich alle Kapazitäten der 29 genutzt, während weitere Starts auf die 34 ausgelagert wurden. Am Rollhalt A3 der 29 wartet bereits die OE-LNN der Lauda Air, eine Boeing B737-7Z9, und im Hintergrund kommt schon der nächste Traffic:
Herbert und Markus einigten sich darauf, dass Markus den Hinflug nach Düsseldorf machen sollte, Herbert würde dann den Rückflug als PIC übernehmen. Bei knapp über 130 kts IAS hieß es dann "Rotate!" - ich musste mich ganz ordentlich auf meinem Jumpseat recken, um noch den Boden mit draufzukriegen. Auf gehts, ein zweites Mal zurück in die Heimat!
Entspannte Stimmung auf FL340: Stets mit den Ohren auch am Funk und den Augen draußen und am TCAS. Die Sonnenbrillen waren in der Tat nötig und sehr angenehm, denn die Sonne schien geradewegs ins Flight Deck hinein:
Ich will doch nur spielen! :D
Mal eine kleine Detailaufnahme vom Glareshield, man sieht sehr schön, die aktivierten Modi und die eingestellten ND-Radien, sowie die ND-Modi selbst. Unser FL für den Flug nach DUS ist FL340, der wird sich auch nicht weiter ändern:

12 Knoten Wind direkt auf die Nase, aus 299° - FOB 4300 kg. Bis zum Waypoint MOOCE sind es noch knapp 46 Meilen...

Auf dem Flight Deck waren es höchst angenehme 24°C, angesichts der Hitze in Wien also eine sehr willkommene Abwechslung. Dazu Frischluftzufuhr, was will man mehr? Die MCDU zeigt uns die Entfernung nach DUS, mit der geplanten Route für das ILS 05L sind es noch 308 NM verbleibend. Nächster Waypoint ist TIKNI, den wir um 16:27 UTC erreichen:

The Master himself: Markus lächelt in die Kamera und lädt zu einer kleinen Fotosession ein:

Kurzerhand wurde die Nikon hinübergereicht und Markus lichtete dann auch meine Wenigkeit ab. Dieses Bild habe ich dann auch auserkoren, um künftig in verkleinerter Form als mein Avatar zu dienen:
Markus hatte die Idee, die Kamera einfach mal vor die Schubhebel zu legen, sodass ich eine Aufnahme von mir bekam, inklusive echter Airbus-Schubhebel! Oben links über meinem Kopf sieht man den Video-Monitor für eine kleine Kamera, die alles filmt, was sich im Kabinenbereich vor der Cockpittür abspielt. Sie wird vor jedem Öffnen der Tür überprüft:
Die obligatorische Kabinenansage übernahm ebenfalls Markus und gab den Paxen etwas auf die Ohren. Was ich immer bei den Ansagen lustig finde ist, dass es auf Deutsch relativ lange dauert, auf Englisch ist alles in der hälfte der Zeit gesagt!
Über den gesamten Cruise hinweg zeigte sich das Wetter von einer schönen Seite, ähnlich wie am Sonntag zuvor. Außerdem gab es einiges an Traffic, der uns kreuzte, unterflog, überflog, oder sogar überholte. Z.B. mussten wir die Geschwindigkeit reduzieren, um eine A300 der Onur Air vorbeizulassen, die dann später kurz vor uns in Düsseldorf landete. Am Boden sahen wir sie dann noch auf dem Taxiway M, wie sie entlang der 23L zurück zum Terminal rollte...
Ich kann mich schwer entscheiden, was nun schöner gewesen wäre: Unscharfes Panel, aber dafür schön scharfe Wolken? Oder vielleicht doch lieber so wie hier, scharfes Panel, aber unscharfe Wolken? Entscheidet ihr, ob es gefällt! :)
Und noch eine kleine Momentaufnahme von einigen Cumuli, die die Dunstschicht durchbrechen und von der Sonne angestrahlt werden. Ein sehr schön anzuschauendes Wechselspiel von Licht und Schatten, wie ich persönlich finde:

Seitenauswahl:

< vorige | 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 | nächste >

© 2006, all pictures by Henning Krause (D-EBIP)